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Coronavirus bewegt die Kapitalmärkte - eine Orientierungshilfe für Sie als Anleger

Die Entwicklungen an den Kapitalmärkten führen auf Anlegerseite derzeit zu großer Verunsicherung. Viele Anleger fragen sich, wie die Situation aktuell zu bewerten ist. In diesem Blog-Artikel finden Sie zusammengefasst einige Argumente, weshalb wir dazu anraten, keine vorschnellen Verkäufe zu tätigen, sondern zum jetzigen Zeitpunkt an der strategisch langfristig ausgerichteten Investition festzuhalten.

Marie-Kristin Güler 11.03.2020 3 Min Lesezeit

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt. Die anhaltende Unsicherheit rund um die Verbreitung des Virus und damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben dazu geführt, dass die Kapitalmärkte derzeit erheblichen Schwankungen ausgesetzt sind.

Was bedeutet das für Ihre private Geldanlage?

Trotz der aktuellen Geschehnisse an den Börsen sollten keine vorschnellen Verkäufe getätigt werden. Wie sich das begründen lässt, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

  • Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich die Börsen nach Krisen immer wieder erholt haben. Diese Entwicklung hat sich u.a. bei den Anschlägen am 11. September 2001, bei der Lehman-Pleite in 2008 und bei der Brexit-Abstimmung bestätigt.  
  • Fondsanlagen sind breitgestreute und langfristig über mehrere Jahre ausgelegte Geldanlagen, die sich genau in solchen – meist zeitlich beschränkten – Krisenzeiten bewähren. Das aktive Fondsmanagement beobachtet dabei die Entwicklungen sehr genau und wählt die Branchen und Unternehmen aus, die am wenigsten von der Krise betroffen sind. 
  • Bei den von uns empfohlenen Fonds-Portfolios investieren Sie nicht nur in einen einzelnen Fonds. Durch diese Streuung in verschiedene Anlageklassen und Regionen sollte für eine ausreichende Risikominimierung gesorgt sein. So sind Anleger nur teilweise oder – bei starker Ausrichtung auf Rentenfonds – nur in geringem Maße von den Börsenentwicklungen betroffen. 
  • Anleger, die über einen klassischen Sparplan oder über einen Sparplan für vermögenswirksame Leistungen verfügen, profitieren vom Durchschnittskosteneffekt. Sie kaufen regelmäßig Anteile hinzu und erhalten bei niedrigen Kursen für denselben Betrag mehr Fondsanteile, was sich langfristig positiv auf die Rendite des Depots auswirken kann.
  • Krisenzeiten bringen auch immer Chancen mit sich: Sobald sich die Märkte bei besserer Nachrichtenlage stabilisieren, sind dies möglicherweise interessante Einstiegniveaus.

Fazit

Trotz der aktuellen Berichterstattung und Kursentwicklungen besteht derzeit kein Grund zur Panik, wenn es um Ihre private Geldanlage geht. Die Börsen haben politische und wirtschaftliche Krisen immer überwunden. Und dabei hat sich gezeigt, dass es besser ist, nicht vorschnell zu handeln, sondern die Erholungseffekte an den Märkten abzuwarten und in Fonds mit langfristigen Renditeperspektiven investiert zu bleiben. Bleiben Sie gesund, 

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Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken erstellt und können keine individuelle anlage- und anlegergerechte Beratung ersetzen. Sie stellen keine Anlagestrategieempfehlung und Anlageempfehlung im Sinne des §85 WpHG dar.
 

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