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Geld anlegen in Fonds

Für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet: die Geldanlage in Investmentfonds. Ob Sie nun regelmäßig Fondssparen oder einmalig einen höheren Betrag in Fonds investieren möchten – die SIGNAL IDUNA Asset Management bietet für jeden Bedarf verschiedene Fonds-Lösungen an.

Unser Highlight
Online Fondssparen mit ONVEST

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  • Fondssparplan online anlegen         
  • Ab 50 Euro weltweit gestreut investieren         
  • Individuelles Anlage-Portfolio je nach Anlegertyp

Fondssparen

Freunde essen Pizza

Der Fondssparplan

  • Fondssparplan mit aktiv gemanagten Fonds    
  • Sparplan ab 50 Euro monatlich          
  • Portfolio in Aktienfonds, Rentenfonds & mehr
Pärchen schaut auf Tablet

Vermögenswirksame Leistungen (VL)

  • VL-Sparen in Investmentfonds           
  • Bis zu 40 Euro monatlich vom Arbeitgeber           
  • Arbeitnehmersparzulage sichern

Einmalig in Fonds investieren

Selfie vom Pärchen

Die Einmalanlage

  • Einmalzahlungen aus Erbschaft, Schenkung oder Lebensversicherung in Fonds investieren           
  • Renditechancen am Kapitalmarkt sichern           
  • Professioneller Vermögensaufbau durch breit gestreutes Anlage-Portfolio

Fonds kaufen

Mann ruft ein Taxi

Der Einstieg in die Geldanlage

  • Fonds einfach erklärt           
  • Fonds kaufen - so funktioniert´s          
  • In drei Schritten zur passenden Geldanlage in Fonds
Persönliches Beratungsgespräch

Persönliche Anlageberatung

  • Professionelle Anlageberatung zur Geldanlage in Investmentfonds
  • Beratung zum Vermögensaufbau, zur privaten Altersvorsorge und mehr
  • Anlageberatung vor Ort, telefonisch oder online
Mann jubelt sitzend im Wohnzimmer

Fondsprodukte

  • Überblick über unsere Fonds-Angebote
  • Fondsmanager und ihre Fonds im Profil
  • Aktienfonds, Rentenfonds und Edelmetallfonds aus unserem Hause

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Investmentsfonds

Ein Fonds ist mit einem Topf vergleichbar, in dem das Kapital der Anleger gesammelt  wird. Dieses Geld kann in einem Fonds je nach Anlagestrategie in unterschiedliche Vermögenswerte investiert werden (z. B. Aktien, verzinsliche Wertpapiere, Bargeld oder Immobilien).

Wenn Sie Fonds kaufen, werden Sie grundsätzlich Miteigentümer am Fondsvermögen und haben Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe  zum jeweils gültigen Fonds Rücknahmepreis. Da die Preise der Vermögenswerte in einem Fonds schwanken, verändert sich auch der Wert der Fondsanteile. Dieser Wert wird grundsätzlich börsentäglich ermittelt und veröffentlicht. Somit weiß jeder Anleger immer genau, wie hoch sein Vermögen gerade ist.

Fondssparen funktioniert im Grunde wie das klassische Sparen. Statt das Geld auf ein Sparbuch oder ins Sparschwein einzuzahlen, fließt der Sparbetrag in einen Investmentfonds. Bereits mit kleinen Beträgen, die Sie in Fonds anlegen, können Anleger so zum Beispiel an der Entwicklung der Kapitalmärkte teilhaben. Der Vorteil an einem Fondssparplan: Das Geld wird regelmäßig, Monat für Monat, automatisch in einen Fonds investiert und Sie müssen sich nicht über den richtigen Einstiegszeitpunkt den Kopf zerbrechen. Das Fondssparen bietet zwar keinen festen Zins, langfristig betrachtet können die regelmäßigen Einzahlungen aber zu höheren Renditechancen führen.

Die Fondsgesellschaft entnimmt dem Fonds eine Fondsverwaltungsvergütung. Diese deckt die Kosten des Fondsmanagements, der  Fondsgesellschaft und in Teilen auch der Beratung der Anleger ab. Sie beträgt je nach  Fonds zwischen etwa 0,3 und 2,0 % des Fondsvermögens jährlich und stellt die wesentlichste Kostenkomponente dar.

Der Anleger selbst zahlt für den Erwerb der Fondsanteile häufig ein Eintrittsgeld in Form des sog. Ausgabeaufschlages oder der Abschlussprovision in Höhe vin 3,38% bis 4,76% je Kauf (einmalig) sowie ein Entgelt für die Führung seines Depots. Das Depotentgelt wird jährlich von unserer Partnerbank Sutor, der Verwahrstelle der SIGNAL IDUNA Depots, erhoben. Bei einem Depotgegenwert von unter 5000 Euro beträgt das Depotentgelt 17,85 Euro jährlich. Bei einem Depotgegenwert von 5000 Euro und mehr liegt die Gebühr bei 29,75 Euro jährlich.

Im Grunde gilt die Faustformel: Je höher das Risiko ist, desto höher auch die Rendite. Das Risiko kann allerdings reduziert werden, indem beispielsweise in nicht nur eine Aktie, sondern im Rahmen eines Aktienfonds in mehrere Aktien und andere Vermögenswerte investiert wird. Die sogenannte Risikostreuung, wenn Sie in Fonds Geld anlegen, verfolgt das Ziel, eventuelle Verluste eines Vermögenswertes durch die Gewinne anderer Vermögenswerte auszugleichen. Ein Fonds, der automatisch in verschiedene Geldanlagen investiert, kann helfen, Risiken auszugleichen.

Ein Fonds-Portfolio, das mehrere Fonds aus verschiedenen Anlageklassen beinhaltet, streut dabei die Risiken noch breiter. Somit wird Geld in Fonds anlegen auch für Anfänger einfach und ist sinnvoll.

Bei einem Fondssparplan wird in vorher festgelegten Abständen ein bestimmter Betrag vom Konto des Anlegers abgebucht – die sogenannte Sparrate. In Höhe dieser Sparrate, z. B. 50 Euro monatlich, werden Fonds-Anteile gekauft, die in Ihrem Fonds-Depot verwahrt werden.

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund, im Deutschen: börsengehandelter Fonds. ETFs bilden meistens einen Wertpapier-Index nach. In Deutschland am bekanntesten ist sicherlich der Aktienindex DAX. Dieser bildet die Entwicklung der Kurse der 30 größten deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften ab.

Die Wertentwicklung des ETF folgt insofern der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index. Und genau darin liegt auch der Unterschied zum aktiv gemanagten Fonds. Bei aktiven Fonds agiert der Fondsmanager, der im Rahmen seiner Richtlinien entscheidet, welche Wertpapiere sein Fonds enthalten sollte, um den Vergleichsindex zu schlagen. Die Kosten des aktiv gemanagten Fonds sind höher, weil sie die Managementvergütung berücksichtigen, die beim ETF entfallen. Gleichwohl kann der Fondsmanager schneller reagieren und mit dem richtigen Gespür durchaus den Vergleichsindex schlagen.  

Vermögenswirksame Leistungen (VL, VWL) sind freiwillige Zahlungen des Arbeitgebers von bis zu 40 € im Monat, die Ihnen als Arbeitnehmer zusätzlich zum Lohn gezahlt werden können. Ob Ihnen vermögenswirksame Leistungen zustehen, erfahren Sie in Ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung.

Vermögenswirksame Leistungen (=VL, VWL) können grundsätzlich nur Arbeitnehmer und Angestellte nutzen. Ebenfalls Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen haben Azubis, Praktikanten, Umschüler, Volontäre sowie Beamte, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob und wie viel Zuschuss er beim VL-Sparen zahlt oder schauen Sie im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung nach.

 

Fonds-Lexikon

Fonds können aktiv oder passiv gemanagt werden. Bei aktiv gemanagten Fonds müssen Sie als Anleger die Investmententscheidungen nicht selbst treffen, sondern geben diese in die Hände professioneller Fondsmanager. Durch eine gezielte Auswahl der im Fonds enthaltenen Titel versucht der Fondsmanager, den Vergleichsindex zu schlagen. Aufgrund der Titelauswahl können bei aktiven Fonds Abwärtsbewegungen am Kapitalmarkt entgegen gewirkt werden.

Bei einem Aktienfonds wird das Fondsvermögen überwiegend oder ausschließlich in Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien investiert. Als Eigentümer der Fondsanteile wird der Anleger demnach mittelbar Miteigentümer derjenigen Unternehmen, in deren Aktien sein Fonds investiert ist. Damit ist er an der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen beteiligt – im Guten wie im Schlechten.

Aktienfonds können entweder weltweit agieren oder auf einzelne Länder, Regionen oder Branchen konzentriert sein. Sie eignen sich insbesondere für einen langfristigen Anlagehorizont.

Dank der regelmäßigen und gleichbleibenden Sparrate werden, je nach Entwicklung des Anteilpreises, bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. Langfristig erreicht der Anleger damit einen günstigen durchschnittlichen Einstiegspreis und das kann sich positiv auf das Endergebnis auswirken.

Geld, welches Sie in einen Fonds investieren, wird auf verschiedene Vermögenswerte verteilt, um Risiken zu reduzieren. Ein Fonds-Portfolio geht dabei noch einen Schritt weiter und verteilt Ihr angelegtes Geld auf verschiedene Fonds, um Risiken noch breiter zu streuen.

Ein Rentenfonds enthält ausschließlich oder überwiegend verzinsliche Wertpapiere, wie zum Beispiel Pfandbriefe oder Staats- und Unternehmensanleihen. Sein Anlegerkreis sind vor allem Sparer mit dem Anlageziel stetiger Erträge. Rentenfonds unterscheiden sich häufig hinsichtlich der Länder, Regionen und Währungen, in die sie investieren – aber auch hinsichtlich der Restlaufzeiten der von Ihnen erworbenen Anleihen sowie der Emittentengruppen, also der Herausgeber bzw. Schuldner der von ihnen erworbenen Papiere.

Sie investieren üblicherweise sowohl in verzinsliche Wertpapiere als auch in Aktien. Daher können diese Fonds sehr gut auf die jeweiligen Marktentwicklungen reagieren. Entwickelt sich z.B. der Aktienmarkt negativ, so hat der Fonds die Möglichkeit, vermehrt in verzinsliche Wertpapiere umzuschichten – und umgekehrt.

Der Nobelpreisträger Albert Einstein hat ihn einmal als achtes Weltwunder bezeichnet: den Zinseszins, der früher die Erträge klassischer Geldanlagen schnell ansteigen ließ. Das Beispiel des sogenannten
Josephspfennigs veranschaulicht das in Zahlen: Hätte Jesus’ Vater einen Cent zu einem Zinssatz von 4 Prozent angelegt, wären daraus heute – dank des Zinseszinseffekts – mehrere Quadrilliarden Euro
geworden. Zinseszinseffekt bedeutet, dass die Zinserträge sofort wieder investiert werden, sich der Anlagebetrag also ständig erhöht und somit laufend mehr Geld verzinst wird. Ohne Zinseszinseffekt wären aus dem Josephspfennig nur 82 Cent geworden.