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Anlagestrategie

  • Von ausgewogen bis chancenreich
  • Vielseitige Fonds-Portfolios wählbar
  • Individuelle Depotgestaltung bleibt möglich
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Mit der richtigen Anlagestrategie zum Ziel

Die Anlagestrategie bildet die Basis jeder Kapitalanlage und kann je nach Anlegertyp ganz unterschiedlich gestaltet sein. Das hängt nicht nur von Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab, sondern auch von Ihren individuellen Anlegerinteressen. Dazu gehören Ihr Anlageziel, die Anlagedauer, aber natürlich auch Ihre finanziellen Verhältnisse.

Werden alle diese Faktoren berücksichtigt, lässt sich daraus eine für Sie passende Anlagestrategie und schließlich das richtige Fondsportfolio ableiten, sodass Sie unter besten Voraussetzungen am Kapitalmarkt starten können.

Strategischer Aufbau Ihres Fondsportfolios

Schritt für Schritt zum gut strukturierten Anlageportfolio

Im Rahmen einer wahlweise digitalen oder persönlichen Beratung werden zunächst Ihr Sparziel, Ihre finanzielle Situation, Ihr Sicherheitsbedürfnis und damit Ihre Risikobereitschaft sowie Ihre Erfahrungen am Kapitalmarkt beleuchtet. Auf Basis Ihrer Antworten empfehlen wir Ihnen eine geeignete Anlagestrategie.

Dabei erhält beispielsweise ein Anleger, der in seine Altersvorsorge investieren möchte und bereit ist, Schwankungen in Kauf zu nehmen, eine andere Anlageempfehlung als ein Anleger, der kurzfristig orientiert ist und sein Geld möglichst sicher anlegen will.

Unser Tipp: Kontaktieren Sie dazu einfach unsere Anlageberater oder nutzen Sie unseren digitalen Anlagehelfer ONVEST. In beiden Fällen bekommen Sie in Abhängigkeit von Ihren Antworten und Informationen eine geeignete Anlagestrategie empfohlen.

Das daraus resultierende Fondsportfolio sollten Sie in regelmäßigen Abständen in Form eines Depotchecks überprüfen lassen.

Jede Anlagestrategie ist mit einem Fondsportfolio verknüpft. Das Portfolio bildet verschiedene Assetklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetalle ab, die je nach Strategie unterschiedlich gewichtet sind. So kann eine anlegerindividuelle Balance zwischen Rendite und Sicherheit erreicht werden.

Während Anleihen für Stabilität im Fondsportfolio sorgen sollen, fällt Aktien die Rolle des Renditetreibers zu. Denn gerade vor dem Hintergrund der Niedrigzinspolitik der EZB sowie der Gefahr steigender Inflation sind Aktien für Anleger unverzichtbar geworden. Wie hoch der Anteil an Aktien in Ihrem Fondsportfolio sein sollte, hängt dabei insbesondere von Ihrem Anlageziel und Ihrer Risikoneigung ab.

Gut zu wissen: Bei Investmentfonds ist eine breite Streuung bzw. Diversifikation des Vermögens auf verschiedene Emittenten bereits gegeben. Das bringt den Vorteil, dass Anlagerisiken reduziert werden. Diese Risikostreuung wird erhöht, wenn Fonds unterschiedlicher Assetklassen kombiniert werden.

Neben aktiven Fonds gibt es auch sogenannte ETFs (Indexfonds). Diese passive Form der Geldanlage wird oftmals aufgrund der attraktiven Kostenstruktur bevorzugt. Allerdings bringt sie auch einen großen Nachteil mit sich: Aufgrund eines fehlenden Fondsmanagers bilden ETFs den Markt in allen Bewegungen und Schwankungen nach – sowohl nach oben, aber eben auch nach unten.

Insbesondere in schwankungsreicheren Börsenjahren können die aktiven Fondsmanager sich einen Vorteil erarbeiten. Die Fondsmanager können nämlich vor allem in solchen Börsenzeiten die Fonds an die aktuellen Marktgegebenheiten anpassen, sodass dies einen positiven Effekt auf die Fonds-Performance und somit den Anlageerfolg haben kann.

Checkliste für die persönliche Anlagestrategie

Um eine geeignete Strategie für Ihr Anlagevorhaben zu ermitteln, bedarf es der Antwort auf einige Fragen.

  • Welches Anlageziel verfolge ich – und wofür?
    Werterhaltung oder Kapitalwachstum für Altersvorsorge, Sparen fürs Kind, Hausbau, Notgroschen und vieles mehr
  • Wie lange möchte ich mein Geld anlegen?
    Kurz-, mittel-, langfristig, x Jahre oder solange bis…
  • Welche finanziellen Mittel stehen mir zur Verfügung?
    Ich kann monatlich x Euro beiseite legen oder ich habe einen Betrag x erhalten, den ich zukünftig anlegen möchte.
  • Welches Risiko möchte ich als Anleger eingehen?
    Ich möchte mein Geld gewinnorientiert anlegen und bin für größere Renditechancen bereit, ein höheres Anlagerisiko einzugehen – oder…

Auf Basis Ihrer Antworten können wir feststellen, welche Fonds-Lösung sich am besten eignet und wie diese im Detail gestaltet werden sollte.

Unsere Anlagephilosophie

Als Tochtergesellschaft eines Verbundes von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit können und wollen wir unsere Herkunft nicht verleugnen. Wir wissen, wie wichtig es ist, Gefahren zu identifizieren und beherrschbar zu machen.

Deshalb achten wir im Rahmen unserer Kapitalanlagen und insbesondere der von uns gemanagten Fonds darauf, dass Risiken und Erträge in einem abgestimmten Verhältnis zueinander stehen. Im Ergebnis empfehlen wir beispielsweise keine reinen Aktienstrategien, sondern mischen auch diesen immer eine kleine Quote an Edelmetallen bei, weil wir um deren ausgleichende Natur wissen.

Wenn auch Sie von dem Wissen profitieren wollen, das wir in über 100 Jahren an den Kapitalmärkten gesammelt und in unserer Unternehmensgruppe weitergegeben haben, stehen Ihnen bei uns zahlreiche Wege für eine Kapitalanlage offen.

Die passende Anlagestrategie finden - so geht's

Mit unserem digitalen Anlagehelfer ONVEST werden Ihnen online einige Fragen rund um Ihre Ziele, Ihre Kenntnisse und Ihre Risikoneigung gestellt. Anschließend erhalten Sie eine Anlageempfehlung. Sind Sie von dieser Empfehlung überzeugt, können Sie Ihr Portfolio mit nur wenigen Klicks eröffnen – völlig papierlos, zu jeder Zeit und von (fast) jedem Ort der Welt. 

Insgesamt bietet ONVEST fünf Anlagestrategien an, die sich in ihrer Gewichtung von Aktien und Anleihen unterscheiden. Anleger, die hohe Renditechancen erwarten und dafür auch ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen bereit sind, entscheiden sich häufig für die Strategie ON95 mit einem 95%igen Aktienanteil. Für Anleger, die eher ausgewogen investieren wollen, könnte die Strategie ON45 mit einem 45%igen Aktienanteil die richtige Wahl sein.

Gut zu wissen: In jedem ONVEST-Portfolio ist ein 5%iger Anteil an Gold enthalten. Denn Gold hat sich in der Vergangenheit immer wieder als stabilisierendes Element in Portfolios bewährt.

Unsere Anlageberater stehen Ihnen bei der Analyse Ihrer Ziele und Bedürfnisse in Sachen Geldanlage gern zur Seite. Vereinbaren Sie einfach einen für Sie unverbindlichen Beratungstermin, um die passende Anlagestrategie zu ermitteln.

Gut zu wissen: Die persönliche Beratung kann sowohl vor Ort als auch telefonisch stattfinden.

Wertentwicklung: So haben sich die Portfolios der SIGNAL IDUNA Asset Management entwickelt

Die Kombination von Renten-, Aktien-, Rohstoff-, Dach- und Mischfonds ermöglicht eine breite Streuung und hat in der Vergangenheit auch zu attraktiven Erträgen geführt. Bei dem dargestellten Anlageportfolio wurde ein Anlagehorizont zwischen sieben und neun Jahren gewählt und eine Verlustbereitschaft von bis zu 2% p.a. (Risikoklasse 2). 


Musterportfolio der Risikoklasse 2 der SIGNAL IDUNA Asset Management

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Nettowertentwicklungen der Fonds und damit des abgebildeten Portfolios gehen von einer Wiederanlage der Ausschüttungen und einem Anlagebetrag für das Portfolio von 1.000 EUR aus. Ein Re-Balancing findet nicht statt. Neben sämtlichen im Fonds anfallenden Kosten wurde auch der jeweilige Ausgabeaufschlag berücksichtigt, der zu Beginn des hier dargestellten Wertentwicklungszeitraumes vom Anleger zu zahlen war. Eine eventuell anfallende, die Wertentwicklung mindernde Depotgebühr blieb außer Betracht. Das Sparkonto weist keine Wertschwankungen auf und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung. Quellen: *SIGNAL IDUNA Gruppe; **Deutsche Bundesbank, Einlagen mit Kündigungsfrist bis 3 Monate; ***Deutsche Bundesbank, Verbraucherpreisindex Deutschland. Stand der Daten: 31.12.2020.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

FAQ

Eine Strategie ist ein langfristig ausgerichteter Plan zur Erreichung eines gesteckten Zieles. Eine Anlagestrategie (auch Investmentstrategie genannt) bestimmt demnach über Einsatz und Umfang der zur Verfügung stehenden Anlagemöglichkeiten – ausgerichtet auf das eigene Anlageziel.

Eine gute Anlagestrategie ist auf die Bedürfnisse des Anlegers angepasst – sie berücksichtigt seine Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen. So unterschiedlich die Anleger sind, so verschieden sind auch die Anlagestrategien.

Bei einer sehr defensive Anlagestrategie beispielsweise wird das Geld der Anleger in risikoärmere Geldanlagen wie beispielsweise verzinsliche Wertpapiere investiert – das aber reduziert zugleich die Renditechancen. Bei einer offensiven Anlagestrategie hingegen stehen die Renditemöglichkeiten im Vordergrund, die in der Regel mit höheren Risiken einhergehen.

Eine Anlagestrategie ist ein auf Sie und Ihre Ziele maßgeschneiderter Plan, um das geeignete Rendite-Risiko-Verhältnis zu erreichen. Dabei ist es vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase sinnvoll, das eigene Sicherheitsbedürfnis nicht zu hoch anzusetzen, um sich hinsichtlich seiner Renditechancen nicht zu beschränken.

Die Anzahl möglicher Anlagestrategien ist groß, weshalb der Auswahl eine Analyse der Ziele, finanziellen Verhältnisse sowie Risikobereitschaft vorausgehen sollte. Sind Sie beispielsweise bereit, Risiken in Kauf zu nehmen, um Rendite zu erzielen, können Sie beispielsweise in Aktien investieren. Möchten Sie kein Risiko eingehen, wären eventuell eher verzinsliche Wertpapiere die richtige Wahl für Sie. Im Ergebnis ist deshalb diejenige Anlagestrategie die beste, mit der Sie ruhig schlafen können.

Gut zu wissen: Mit dem digitalen Anlagehelfer ONVEST können Sie einen automatisierten Fragenkatalog zur Analyse Ihres Anlegerprofils durchlaufen. ONVEST empfiehlt Ihnen nach Beantwortung der Fragen eine zu Ihnen passende Anlagestrategie. Das Investment können Sie direkt online abschließen.

Lexikon Anlagestrategie

Lexikon

Assetklassen (auch Anlageklassen genannt) sind eine Gruppe von Finanzprodukten mit gemeinsamen Merkmalen. Die bekanntesten Anlageklassen sind Aktien, Anleihen und Rohstoffe. Aber auch Geldmarktinstrumente (z. B. Tagesgelder) und Immobilien sind populäre Anlageklassen.

Das Anlageportfolio (kurz: Portfolio) ist das Ergebnis der Zusammenstellung verschiedener Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Anleihen, Edelmetalle und anderer Vermögenswerte. Im Bereich der Investmentfonds setzt sich ein Portfolio aus mehreren Fonds zusammen. Ein Portfolio stellt sicher, dass es zu einer breiten Streuung von Risiken kommt.

Auch wenn jeder Mensch individuell ist, lassen sich in der Kapitalanlage bestimmte Präferenzen feststellen und damit Anlegertypen definieren. Vor allem das jeweilige Chance-Risiko-Profil bestimmt den Anlegertypen.

Der sicherheitsorientierte Anlegertyp beispielsweise geht nur ein sehr geringes Risiko ein und darf damit auch nur eine geringere Ertragserwartung haben. Der chancenorientierte Anlegertyp stellt überdurchschnittlich hohe Ertragsforderungen und muss dafür höhere Risiken eingehen.

Je nachdem welcher Anlegertyp Sie sind, empfiehlt sich eine andere Portfoliozusammenstellung. So sollte das Portfolio des chancenorientierten Anlegers mehr Aktienanteile enthalten als das Portfolio des sicherheitsorientierten Anlegers.

Diversifikation bezeichnet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen. Damit werden die Risiken einer Geldanlage auf mehrere Risikoträger gestreut. Diese breite Streuung ermöglicht Anlegern ein für sie passendes Verhältnis von Sicherheit und Rendite für ihre Geldanlage.