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Handwerker bei der Arbeit
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Betriebsvermögen anlegen

  • Verwahrentgelt & Inflation werden zunehmend zur Belastung
  • Detailliertere Liquiditätsplanung wird notwendig
  • Kapitalanlagen können Abhilfe schaffen
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Betriebsvermögen anlegen: Strategien für nicht benötigte Liquidität

Die ertragreichen Zeiten von Tages- oder Festgeldkonten sind lange vorbei. Unternehmer, die betriebsbedingt große Summen auf ihren Konten parken, werden seitens ihrer Bank mit einem Verwahrentgelt (Negativzinsen) konfrontiert. In Kombination mit der Inflation entwickeln sich diese Kosten zu einer echten Belastung.

Insofern kommt es darauf an, die bisherigen Parkpositionen um Alternativen zu ergänzen. Welche Alternativen das sein können und wie Sie Ihr Betriebsvermögen zeitgemäßer anlegen können, erfahren Sie in unserem Digitalmagazin.

Zahlen, Daten und Fakten zum Negativzins

Guthabenzinsen? Die gibt es kaum noch. Seit die Europäische Zentralbank einen Strafzins von -0,5% eingeführt hat, belasten immer mehr Banken ihren Firmen- und Privatkunden ein Verwahrentgelt in gleicher Höhe. Dadurch schmilzt zum Beispiel ein Guthaben - bei einem angenommen Freibetrag von 100.000 Euro - von 250.000 Euro binnen fünf Jahren auf knapp 244.000 Euro ab. 

 
Kapital zu Jahresbeginn
Zinsen
Zinsen gesamt
Kapital inkl. Zinsen am Jahresende
1 Jahr
250.000,00 €
- 1.250,00 €
- 1.250,00 €
248.750,00 €
2 Jahre
248.750,00 €
- 1.243,75 €
- 2,493,75 €
247.506,25 €
3 Jahre
247.506,25 €
- 1.237,53 €
- 3.731,28 €
246.268,72 €
4 Jahre
246.268,72 €
- 1.234,34 €
- 4.962,62 €
245.037,38€
5 Jahre
245.037,38 €
- 1.225,19 €
- 6.187,81 €
243.812,19

Das Wichtigste im Überblick

  • Rund 475 Banken und Sparkassen berechnen Negativzinsen auf Guthaben von Firmenkunden
  • Aktuell liegt der Negativzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei -0,50% pro Jahr
  • Einige Kreditinstitute verlangen von ihren Neukunden bereits -1% Zinsen
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Zeitgemäß anlegen

Um Betriebsvermögen auch abseits der klassischen Parkmöglichkeiten anzulegen, bieten sich Investmentfonds als bequeme Ergänzung an. 

Aber was sind Fonds überhaupt?

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Wissenswertes zu Fonds

  • Flexibel Fondsanteile können Sie in der Regel börsentäglich zum jeweiligen Marktwert an- und verkaufen und sind somit an keine Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen gebunden.
  • Rendite statt Strafzinsen Ertragreich Mit den Wertpapieren, in die ein Fonds investiert, haben Sie deutlich höhere Renditechancen als mit klassischen Anlagen, die auf Zinsen beruhen wie z.B. dem Tagesgeldkonto.
  • Streuung Ein Fonds investiert in eine Vielzahl von Wertpapieren. Fällt der Wert einer einzelnen Aktie, ist das also kein Grund zur Beunruhigung, denn andere Wertpapiere können diese Schwankung ausgleichen.
  • Risiko Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist immer mit gewissen Risiken verbunden. Ob Sie direkt in Aktien oder Anleihen, oder mittelbar über Fonds investieren: Die Börsenkurse schwanken ständig. Erfahrene Anleger sitzen diese Bewegungen einfach aus. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass an der Börse einem "Ab" regelmäßig ein „Auf“ folgt.
  • Mitsprache Anleger entscheiden mit ihrer Fondsauswahl über die Region oder das Anlagesegment, in dem ihr Fondsmanager Wertpapiere erwerben soll. Welche Aktie oder Anleihe konkret gekauft wird, überlassen sie dem Fondsmanager.
  • Kosten Für die vielfältigen Dienstleistungen rund um die Kapitalanlage fallen Kosten an. Dazu zählen einmalige Kosten wie z.B. der Ausgabeaufschlag und laufende Kosten für das Depot und das Fondsmanagement bzw. die Fondsverwaltung.

Das Fondsportfolio: eine gute Alternative für Ihr Betriebsvermögen

Wenn Sie Teile Ihres Betriebsvermögens am Kapitalmarkt investieren wollen, müssen Sie eine Einschätzung hinsichtlich Ihres jeweiligen Anlagehorizontes (Anlagedauer), Ihrer Risikobereitschaft und Ihrer Renditeerwartung treffen. Auf dieser Basis stellen wir Ihnen ein Portfolio aus verschiedenen Fonds zusammen. So kombinieren wir die Stärken verschiedener Fonds und ihrer spezifischen Anlagesegmente entsprechend Ihren individuellen Bedürfnissen. 

Gut zu wissen: Ob Sie eher die Chancen oder die Sicherheit betonen wollen, in einem gemeinsamen Beratungsgespräch finden wir das passende Fondsportfolio für Sie und Ihr Betriebsvermögen. 

Private Altersvorsorge für Unternehmer

Was gut ist für das Betriebsvermögen, eignet sich auch für die eigene Altersvorsorge sowie die der Familie. Denn auch hier suchen Anleger individuelle Lösungen.

So wichtig sind Renditechancen für Ihre Altersvorsorge:

Legt ein Selbstständiger über einen Zeitraum von 20 Jahren 100 Euro beiseite, verfügt er über 24.000 Euro - aber eben nicht mehr. Entscheidet er sich hingegen für ein Investment in Fonds, die z.B. in Aktien anlegen, steigen die Chancen auf ein Anwachsen seines Kapitals. Verkauft der Unternehmer seine Fondsanteile später zu einem ungünstigen Zeitpunkt, kann die durchschnittliche Wertentwicklung rückblickend auch negativ ausfallen (Szenario 1). Hat der Anleger Zeit, Marktschwankungen auszusitzen, konnte er sich in der Vergangenheit überwiegend über eine positive Rendite freuen (Szenario 2 & 3).

Eine schlechte Wertentwicklung

Nach 20 Jahren hat sich das Kapital aufgrund eines plötzlichen Kurseinbruchs auf 18.800 Euro reduziert. Muss der Anleger jetzt verkaufen, entspricht das einer durchschnittlichen Wertentwicklung von -2 Prozent pro Jahr.

Eine durchschnittliche Wertentwicklung

Nach 20 Jahren stellt der Anleger bei einem Blick auf seinen Depotauszug fest, dass seine Fondsanteile mittlerweile einen Wert von 31.200 Euro erreicht haben. Würde er jetzt verkaufen, könnte er sich über eine durchschnittliche Wertentwicklung von ca. 3 Prozent pro Jahr freuen. 

Eine sehr gute Wertentwicklung

In einer Phase ausgesprochen euphorischen Börsenphase stellt der Anleger fest, dass sein Depot einen Wert von über 43.300 Euro aufweist. Das entspricht über die letzten 20 Jahre einer durchschnittlichen Wertentwicklung von 6 Prozent pro Jahr.

WICHTIGER HINWEIS:

Die Szenarien beruhen auf einer angenommenen Wertentwicklung, die sich an Werten aus der Vergangenheit orientiert. Die zukünftige Wertentwicklung ist aber nicht exakt bestimmbar. Je nachdem, wie sich die Wertpapiermärkte entwickeln, können die Ergebnisse der Fonds höher oder niedriger ausfallen. Steuerliche Aspekte bleiben in den Beispielrechnungen ebenfalls unberücksichtigt. Die Kosten eines Wertpapierdepots können die Erträge mindern. Die unverbindlichen Beispielrechnungen stellen keine Anlageberatung dar und ersetzen diese auch nicht.

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